Längeres Fasten: Wasserfasten, Heilfasten und Fasten-Imitieren
Wie mehrere Tage ohne Essen die Darmflora umbauen, was Studien zu Heilfasten und fasten-imitierender Kost zeigen und wo die Risiken liegen.
Wie sicher ist die Forschung? Vertrauens-Score 2 von 5:Plausibel
Gut belegt: Längeres Fasten verändert die Darmflora deutlich und vorübergehend, und begleitetes Fasten ist für Gesunde meist sicher. Ob das dem Darm dauerhaft nützt, ist offen. Zu Wasser- und Trockenfasten fehlen Studien.
Gesunder Zustand
Schon nach etwa zwölf Stunden ohne Essen beginnt der Körper, mehr Fett zu nutzen. Nach ein bis drei Tagen sind die Zuckerspeicher der Leber leer, er verbrennt vor allem Fett und bildet Ketonkörper Energieträger, die die Leber beim Fasten oder sehr kohlenhydratarmer Kost aus Fett bildet. Gehirn und Muskeln können sie statt Zucker nutzen. , die auch das Gehirn als Brennstoff nutzen kann. Beim Heilfasten nach Buchinger gibt es täglich etwa 200 bis 250 kcal aus Gemüsebrühe, Saft und etwas Honig, beim Wasserfasten nichts außer Wasser. Fasten-imitierende Kost liefert an fünf Tagen deutlich weniger Kalorien, wenig Zucker und Eiweiß, aber viel ungesättigtes Fett. Zu reinem Wasserfasten über mehrere Tage haben wir keine Studie zur Mikrobiom, Darmflora Die Gemeinschaft aller Mikroben im Darm, vor allem Bakterien, dazu Viren, Pilze und Archaeen. Die meisten leben im Dickdarm. Mehr im Kapitel „Mikrobielle Vielfalt aufbauen“ am Menschen gefunden.
Der Verdauungstrakt schaltet dabei in einen Sparbetrieb. Die Verdauungssäfte werden kaum gebraucht, die Gallenblase bekommt keinen Fettreiz mehr und entleert sich seltener, und es entstehen kaum Rückstände. Der Stuhl wird dadurch seltener und kleiner. Das ist normal und noch keine Verstopfung, denn was fehlt, ist das Material, nicht die Bewegung. Die Putzwelle des Dünndarms (der Wandernder motorischer Komplex Eine Welle aus Muskelbewegungen, die im nüchternen Zustand etwa alle eineinhalb bis zwei Stunden Magen und Dünndarm leer schiebt. Essen unterbricht sie. Mehr im Kapitel „Intervallfasten und Essenszeiten: 16:8, 5:2 und Ramadan“, siehe Intervallfasten) läuft in der Zeit ohne Mahlzeit weiter.
Die Darmflora baut sich ebenfalls um. Bakterien, die Ballaststoffe aus der Nahrung zerlegen, etwa Lachnospiraceae und Ruminococcaceae, werden weniger. Mehr werden Bakterien, die vom Körper selbst leben, etwa von Schleim aus der Darmwand, darunter Bacteroides, aber auch Escherichia coli und Bilophila. In einer Studie mit 15 gesunden Männern über 10 Tage war das nach drei Monaten wieder verschwunden. Man kann es sich so vorstellen: Wer kein Futter bekommt, verliert zuerst die Arten, die davon leben.
Bei Menschen mit Bluthochdruck und metabolischem Syndrom senkten 5 Fastentage mit anschließender gesunder Ernährung den Blutdruck nach drei Monaten stärker als die Ernährung allein. Die Veränderungen der Darmflora betrafen auch Gene für die Bildung Kurzkettige Fettsäuren Säuren wie Acetat, Propionat und Butyrat, die Darmbakterien aus Ballaststoffen bilden. Sie nähren die Darmwand und wirken im ganzen Körper. Mehr im Kapitel „Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren“. Bei 38 Gesunden veränderten 5 Fastentage Darmflora und Stoffwechselprodukte deutlich, der Gewichtsverlust hielt teilweise 12 Wochen an. Wie viel davon an den Darmbakterien liegt und wie viel an Gewicht, Salz und Kalorien, ist offen.
In einer Fachklinik fasteten 1422 Menschen 4 bis 21 Tage. Nebenwirkungen meldete weniger als 1 Prozent, 93 Prozent hatten keinen Hunger, und 84 Prozent derjenigen mit Beschwerden berichteten eine Besserung. Das zeigt, dass begleitetes Fasten für Gesunde meist gut verträglich ist; es ist aber eine Beobachtung ohne Vergleichsgruppe, teils von der Klinik selbst ausgewertet.
Für Menschen mit schwerem Reizdarmsyndrom Wiederkehrende Bauchschmerzen, die mit dem Stuhlgang zusammenhängen, ohne dass Untersuchungen eine andere Ursache finden. Heute als Störung der Darm-Hirn-Verbindung verstanden. Mehr im Kapitel „Die Darm-Hirn-Achse“ wurde in Japan eine stationäre Fastentherapie mit 10 Tagen Fasten und 5 Tagen Kostaufbau beschrieben. Schmerzen, Blähbauch, Durchfall und Angst besserten sich stärker als in der Vergleichsgruppe. In Mäusen mit Darmentzündung half fasten-imitierende Kost besser als reines Wasserfasten und förderte die Erneuerung der Darmschleimhaut. Beide Befunde sind Hinweise, keine Behandlungsempfehlung.
Gestörter Zustand: Ursachen und Folgen
Ohne Nahrung leben die Darmbakterien von der Schleimschicht Eine Gelschicht aus Muzinen auf der Darmwand, die Bakterien auf Abstand hält. Im Dickdarm ist die innere Schicht fast keimfrei. Mehr im Kapitel „Die Schleimschicht und Zusatzstoffe“. In Mäusen ohne Ballaststoffe wurde die Schutzschicht dabei dünner und Krankheitserreger kamen leichter an die Darmwand. Ob das bei ein paar Fastentagen beim Menschen eine Rolle spielt, ist unklar. Es ist aber ein Grund, nach dem Fasten bewusst Ballaststoffe aufzubauen.
Das Fastenbrechen ist ein heikler Moment. Mit dem ersten Essen springt die Immunantwort des Darms wieder an, Entzündungsbotenstoffe steigen kurz. Wer sehr lange gefastet hat oder unterernährt ist, kann ein Refeeding-Syndrom Eine gefährliche Verschiebung von Salzen im Blut wie Phosphat und Kalium, wenn nach langem Hungern oder bei Unterernährung zu schnell wieder gegessen wird. bekommen: Salze im Blut wie Phosphat und Kalium fallen beim Wiederessen gefährlich ab, weil der Körper mit dem Zucker plötzlich wieder Insulin ausschüttet und die Salze in die Zellen zieht. Bei Gesunden mit kurzem Fasten ist das selten, bei Untergewicht oder sehr langem Fasten ein echtes Risiko.
Schnelles Abnehmen fördert Gallensteine. Wenn die Gallenblase kaum Fettreiz bekommt, entleert sie sich selten, die Galle dickt ein, und Cholesterin kann auskristallisieren. Bei Menschen mit starkem Übergewicht bekamen in 16 Wochen sehr kalorienarmer Diät 28 Prozent Gallensteine. Mit dem Gallensäuren Von der Leber gebildete Stoffe, die Fett verdaulich machen. Etwa 95 Prozent werden im letzten Dünndarmabschnitt zurückgeholt, Darmbakterien wandeln den Rest um. Mehr im Kapitel „Gallensäuren: wenn Galle Durchfall macht“-Medikament Ursodeoxycholsäure waren es nur 2 bis 8 Prozent. Für ein paar Fastentage ist das Risiko deutlich kleiner, die Zahlen sind nicht übertragbar.
Der Kreislauf zahlt oft den Preis: Wasser- und Salzverlust, Blutdruckabfall, Schwindel, Kopfschmerz, Kältegefühl und Schlafprobleme sind häufige Begleiter. Gefährlicher wird es mit Medikamenten. Blutdruckmittel und entwässernde Tabletten können den Blutdruck zu stark senken, und manche Diabetesmittel, etwa SGLT2-Hemmer, können beim Fasten eine gefährliche Übersäuerung des Blutes auslösen. Auch das Eiweiß der Muskeln wird bei längerem Fasten angegriffen; das ist ein Grund, es nicht oft und nicht lange zu tun.
Es gibt viele Versprechen, die nicht belegt sind. Trockenfasten, also auch ohne Trinken, ist nicht untersucht und riskant für Nieren und Kreislauf. Fasten heilt keine Infektion, „entgiftet“ den Darm nicht und „hungert“ nach der Erfahrung vieler auch keine Pilze oder Parasiten aus; Studien dazu haben wir nicht gefunden. Beschwerden während des Fastens sind kein Zeichen, dass Gift ausgeschieden wird. Wer sich bei Pilz- oder Parasitenverdacht auf Fasten verlässt, verzögert eine Untersuchung.
Die Studien zu längerem Fasten sind klein und stammen meist aus Fastenkliniken. Die Darmflora kehrt in der Regel zurück. Was bleibt, hängt vor allem davon ab, wie du danach isst. Für Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit Untergewicht sind die Daten noch dünner, und gerade bei ihnen sind die Risiken größer.
Was oft hilft
Lebensstil
Ernährung, Bewegung, Schlaf, Kontakte und Stressumgang.
- Klein anfangen und lieber mit Brühe als nur mit Wasser Nur wenn du gesund bist, also nicht bei Untergewicht, Essstörung, Schwangerschaft, Stillzeit oder Typ-1-Diabetes: Ein bis drei Tage mit Gemüsebrühe und verdünntem Saft sind ein vorsichtiger Einstieg. Viel trinken, Salz über die Brühe, körperlich ruhig bleiben, bei Schwindel oder Herzklopfen abbrechen. Bei Erkrankungen oder Medikamenten vorher ärztlich klären, denn Blutdruck- und manche Diabetesmittel können beim Fasten gefährlich werden. Plausibel So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [1]
- Fasten langsam brechen Pro Fastentag etwa einen halben bis einen Tag Kostaufbau einplanen: erst gedünstetes Gemüse, Suppe, Haferbrei, dann schrittweise mehr Ballaststoffe und Hülsenfrüchte, damit die Darmflora wieder Futter bekommt. Plausibel So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [2]
- Danach dauerhaft umstellen Der Nutzen beim Blutdruck zeigte sich mit einer gesunden Ernährung danach. Fasten als Startpunkt für mehr Pflanzen und weniger stark verarbeitete Lebensmittel nutzen, nicht als Ausgleich für den Rest des Jahres. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [3]
- Nicht trocken fasten Auf Wasser zu verzichten bringt keinen belegten Vorteil, aber echte Risiken für Nieren und Kreislauf. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
- Ein bis zwei Entlastungstage davor Fastenkliniken lassen vor dem Fasten ein bis zwei Tage leichter und ohne Kaffee, Alkohol und viel Zucker essen, damit der Übergang sanfter ist und weniger Kopfschmerz entsteht. Das ist Erfahrungswissen aus der Praxis, keine geprüfte Methode. Experimentell So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
- Seltenen Stuhl nicht bekämpfen Beim Fasten kommt wenig hinten heraus, das ist normal. Reichlich Flüssigkeit und leichte Bewegung genügen meist. Abführsalze oder Einläufe sind Teil mancher Fastenprogramme, sollten aber nur angeleitet eingesetzt werden, denn sie verschieben Salze im Körper. Experimentell So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
Natürliche Supplemente
Nahrungsergänzung ersetzt keine Abklärung. Dosierung und Wechselwirkungen besprich mit Ärztin, Arzt oder Apotheke.
- Fasten-imitierende Kost als sanftere Alternative Fünf Tage mit wenig Kalorien, wenig Zucker und Eiweiß, aber genug Fett und Gemüse. In einer Studie mit 100 Personen gut verträglich, mit besseren Risikowerten. Zur Wirkung auf den Darm gibt es bisher vor allem Tierversuche. Es gibt fertige Pakete, man kann es aber auch selbst zusammenstellen. Plausibel So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [4][5]
- Salz und Mineralstoffe: Brühe genügt meist Beim Fasten gehen über den Urin Wasser und Salze verloren. Salzige Gemüsebrühe gleicht das für die meisten Gesunden bei wenigen Tagen aus. Hochdosierte Mineralstoffpräparate nicht auf eigene Faust einnehmen, besonders nicht bei Nieren- oder Herzerkrankungen. Experimentell So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
Medizinische Eingriffe
Information, keine Behandlungsempfehlung. Entscheide gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt. Zulassung und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Land.
- Ab fünf Tagen oder mit Vorerkrankungen ärztlich begleitet Längeres Fasten am besten in einer Fastenklinik oder mit ärztlicher Begleitung. Nicht fasten bei Untergewicht, Essstörung, Schwangerschaft, Stillzeit, Typ-1-Diabetes, Nieren- oder Lebererkrankung und im Schub einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Medikamente vorher besprechen. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [1]
- Fasten als Klinik-Therapie bei schwerem Reizdarm In Japan wird eine stationäre Fastentherapie bei Reizdarm eingesetzt, der auf andere Behandlungen nicht anspricht. Die Belege beruhen auf einer rückblickenden Auswertung. Allein zu Hause ist das nicht dasselbe. Plausibel So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [6]
- Gallensteine im Blick behalten Wer über Wochen sehr schnell abnimmt oder schon Gallensteine hatte, sollte das mit der Praxis besprechen. Bei sehr kalorienarmer Diät wird manchmal Ursodeoxycholsäure zur Vorbeugung gegeben. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [7]
- Medikamente vor dem Fasten durchgehen Blutdruckmittel, entwässernde Tabletten, Insulin und andere Diabetesmittel (besonders SGLT2-Hemmer), Blutverdünner und Mittel mit engem Wirkbereich müssen vor dem Fasten angepasst oder pausiert werden. Das entscheidet die Praxis, nicht du allein. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
- Bei längerem Fasten oder Untergewicht Blutwerte beim Wiedereinstieg prüfen lassen Wer mehr als etwa fünf Tage gefastet hat, untergewichtig ist oder lange wenig gegessen hat, sollte den Kostaufbau ärztlich begleiten lassen, mit Kontrolle von Phosphat, Kalium und Magnesium, um ein Refeeding-Syndrom zu erkennen. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
Lust auf etwas ganz anderes? Noch eins, zufällig
So bewerten wir die Studienlage
- Vertrauens-Score 5 von 5:Gesichert
- Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen.
- Vertrauens-Score 4 von 5:Gut belegt
- Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis.
- Vertrauens-Score 3 von 5:Vielversprechend
- Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien.
- Vertrauens-Score 2 von 5:Plausibel
- Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft.
- Vertrauens-Score 1 von 5:Experimentell
- Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
Quellen
- Wilhelmi de Toledo et al. 2019: Sicherheit von 4 bis 21 Tagen Buchinger-Fasten bei 1422 Personen (PLoS One)
- Mesnage et al. 2019: Darmflora während 10 Tagen Buchinger-Fasten (Journal of Nutritional Science)
- Maifeld et al. 2021: 5 Tage Fasten verändert die Darmflora und senkt den Blutdruck beim metabolischen Syndrom (Nature Communications)
- Wei et al. 2017: Fasten-imitierende Kost, randomisierte Studie mit 100 Personen (Science Translational Medicine)
- Rangan et al. 2019: Fasten-imitierende Kost bei Darmentzündung, Mausmodell und kleine Studie am Menschen (Cell Reports)
- Kanazawa & Fukudo 2006: Fastentherapie bei schwerem Reizdarm, rückblickende Auswertung (International Journal of Behavioral Medicine)
- Shiffman et al. 1995: Gallensteine bei sehr kalorienarmer Diät und Vorbeugung mit Ursodeoxycholsäure (Annals of Internal Medicine)
- Ducarmon et al. 2023: Wie Fasten und Kalorienrestriktion das Darm-Ökosystem umbauen, Übersicht (Trends in Microbiology)
- Kaufhold et al. 2026: 5 Tage Fasten bei Gesunden, randomisierte Studie mit 12 Wochen Nachbeobachtung (Genome Medicine)
- Desai et al. 2016: Ohne Ballaststoffe zehren Darmbakterien die Schleimschicht auf, Mausstudie (Cell)
- Anton et al. 2018: Der Stoffwechsel-Schalter beim Fasten (Obesity)
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