Glossar

Fachbegriffe rund um den Darm, kurz erklärt. In den Kapiteln kannst du sie auch direkt antippen.

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A

Akkermansia
Ein Darmbakterium, das vom Schleim der Darmwand lebt und dessen Erneuerung anregt. Viel davon geht in Studien oft mit gutem Stoffwechsel einher. Mehr im Kapitel „Die Schleimschicht und Zusatzstoffe“
Anaerobier
Bakterien, die ohne Sauerstoff leben. Für strikte Anaerobier ist Sauerstoff sogar giftig; sie stellen die große Mehrheit der Darmflora. Mehr im Kapitel „Anaerobe Darmbakterien: warum die Guten nicht in die Kapsel passen“
ARFID
Vermeidend-restriktive Essstörung: Jemand isst zu wenig oder zu einseitig, nicht wegen Figur oder Gewicht, sondern aus Angst vor Beschwerden, wegen wenig Appetit oder Abneigung gegen Geschmäcker und Konsistenzen. Mehr im Kapitel „Angst vorm Essen: wenn die Liste sicherer Lebensmittel immer kürzer wird“
Atemtest
Nach dem Trinken einer Zuckerlösung wird mehrmals Wasserstoff und Methan in der Atemluft gemessen. So lassen sich Zucker-Unverträglichkeiten und Hinweise auf eine Dünndarmfehlbesiedlung erkennen. Mehr im Kapitel „Darmtests: was sie aussagen und was nicht“
Autoimmunerkrankung
Eine Erkrankung, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift, etwa die Schilddrüse bei Hashimoto oder die Pigmentzellen bei Vitiligo. Mehr im Kapitel „Autoimmunerkrankungen und Darm: Hashimoto, Vitiligo, Typ-1-Diabetes und Co.“

B

Bakteriophagen
Viren, die nur Bakterien befallen. Im Darm gibt es vermutlich ähnlich viele Phagen wie Bakterien, vielleicht mehr, und sie steuern mit, welche Bakterien sich durchsetzen. Mehr im Kapitel „Bakteriophagen: die Jäger im Darm“
Biofilm
Eine Gemeinschaft von Mikroben, die an einer Oberfläche haftet und sich in eine selbst gebildete Schutzhülle einbettet, etwa Zahnbelag. Mehr im Kapitel „Biofilme im Darm und „Biofilm-Buster““
Bristol-Stuhlformen-Skala
Eine Einteilung des Stuhls in sieben Formen, von harten Kügelchen (1) bis flüssig (7). Als ideal gelten die Formen 3 und 4. Mehr im Kapitel „Verstopfung: mehr als zu wenig Ballaststoffe“
Butyrat
Eine kurzkettige Fettsäure und die wichtigste Energiequelle der Zellen der Dickdarmwand. Sie stärkt die Barriere und dämpft Entzündungen. Mehr im Kapitel „Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren“

C

Calprotectin
Ein Eiweiß aus weißen Blutkörperchen, das im Stuhl gemessen wird. Erhöhte Werte sprechen für eine Entzündung im Darm. Mehr im Kapitel „Darmtests: was sie aussagen und was nicht“
CCK (Cholecystokinin)
Hormon aus dem Zwölffingerdarm. Es wird bei Fett und Eiweiß ausgeschüttet, zieht die Gallenblase zusammen und ruft Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse ab. Mehr im Kapitel „Die Verdauungskette: wie Magensäure, Galle und Bauchspeicheldrüse einander anstoßen“
Cholin
Nährstoff, den der Körper für Phosphatidylcholin und den Fetttransport aus der Leber braucht. Steckt in Eiern, Fisch, Fleisch, Milch, Soja, Hülsenfrüchten und Brokkoli. Mehr im Kapitel „Galle, Lipase und Lecithin: was Fettverdauung wirklich braucht“
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung
Sammelbegriff für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: dauerhafte, in Schüben verlaufende Entzündungen des Darms, die ärztlich behandelt werden müssen. Mehr im Kapitel „Immunsystem und Entzündung“
Clostridioides difficile
Ein Bakterium, das sich nach Antibiotika ausbreiten kann und mit seinen Giften schweren Durchfall auslöst. Mehr im Kapitel „Nach Antibiotika: C. difficile und die Stuhltransplantation“

D

DAO (Diaminoxidase)
Ein Enzym der Darmwand, das Histamin aus der Nahrung abbaut, bevor es ins Blut gelangt. Mehr im Kapitel „DAO: das Enzym, das Histamin aus dem Essen abfängt“
Divertikel
Kleine Ausstülpungen der Darmschleimhaut durch schwache Stellen der Dickdarmwand. Entzünden sie sich, spricht man von Divertikulitis. Mehr im Kapitel „Divertikel, Hämorrhoiden und Fissuren: was am Ende des Darms schiefgehen kann“
Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO)
Zu viele Bakterien im Dünndarm, wo normalerweise wenige leben. Typisch sind Blähbauch und Durchfall, nachgewiesen wird sie meist mit einem Atemtest. Mehr im Kapitel „Wenn der Dünndarm zu dicht besiedelt ist“
Dysbiose
Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Mikrobiom, etwa mit weniger Vielfalt. Der Begriff ist unscharf, denn ein allgemeingültiges „gesundes“ Mikrobiom ist nicht festgelegt. Mehr im Kapitel „Mikrobielle Vielfalt aufbauen“

E

Elementardiät
Trinknahrung aus einzelnen Aminosäuren, einfachen Zuckern und Fetten, die schon im oberen Dünndarm aufgenommen wird. Wird bei SIBO für zwei bis drei Wochen statt jeder anderen Nahrung eingesetzt. Mehr im Kapitel „SIBO-Behandlung im Vergleich: Rifaximin, Kräuter, Elementardiät und Stuhltransplantation“
Emulgatoren
Zusatzstoffe, die Fett und Wasser vermischen, etwa Carboxymethylcellulose oder Polysorbat 80. Einige greifen in Studien die Schleimschicht an. Mehr im Kapitel „Die Schleimschicht und Zusatzstoffe“
Endotoxin (LPS)
Ein Bestandteil der Hülle bestimmter Bakterien. Gelangt es ins Blut, löst es Entzündungsreaktionen aus. Mehr im Kapitel „Die Darmbarriere“

F

FODMAP
Abkürzung für vergärbare Zucker und Zuckeralkohole, die im Dünndarm schlecht aufgenommen werden, etwa Fruktane, Milchzucker, Fruchtzucker und Sorbit. Mehr im Kapitel „Low-FODMAP richtig anwenden“

G

Gallensäuren
Von der Leber gebildete Stoffe, die Fett verdaulich machen. Etwa 95 Prozent werden im letzten Dünndarmabschnitt zurückgeholt, Darmbakterien wandeln den Rest um. Mehr im Kapitel „Gallensäuren: wenn Galle Durchfall macht“
Gastroparese
Verzögerte Magenentleerung ohne mechanisches Hindernis, mit Übelkeit, Erbrechen, frühem Sattsein und Völlegefühl. Mehr im Kapitel „Gastroparese: wenn der Magen sich zu langsam leert“
GLP-1
Hormon aus der Darmwand, das nach dem Essen die Insulinabgabe steuert, den Magen bremst und satt macht. Abnehmspritzen ahmen es nach. Mehr im Kapitel „GLP-1 aus dem Darm: was Bakterien leisten und was „natürliches Ozempic“ nicht kann“

H

Histamin
Ein Botenstoff des Körpers, der auch in gereiften und vergorenen Lebensmitteln steckt. Zu viel davon kann Kopfschmerz, Hautrötung oder Durchfall auslösen. Mehr im Kapitel „Histaminintoleranz: viel gesucht, wenig gesichert“

I

IgA (sekretorisches IgA)
Antikörper der Schleimhäute. Er wird in großer Menge in den Darm abgegeben und hält dort Keime im Schleim fest, ohne Entzündung auszulösen. Mehr im Kapitel „IgA: der Antikörper, der den Darm sauber hält, und was Vitamin A, D und Omega-3 damit zu tun haben“
IgE
Antikörper der klassischen Allergie. Er sitzt auf Mastzellen und löst bei Kontakt mit dem Allergen deren Alarm aus. Mehr im Kapitel „Allergien und Unverträglichkeiten: wie der Darm lernt, Essen zu dulden“
Ileum
Letzter Abschnitt des Dünndarms. Er holt Gallensäuren zurück, nimmt Vitamin B12 auf und mündet über die Ileozäkalklappe in den Dickdarm. Mehr im Kapitel „Der Übergang vom Dünn- in den Dickdarm: Ileum, Klappe und Blinddarm“
IMO (Methanogen-Überwucherung)
Zu viele methanbildende Archaeen im Darm, erkennbar an Methan ab 10 ppm im Atemtest. Geht häufig mit Verstopfung einher. Mehr im Kapitel „Schwefelwasserstoff und Methan: die anderen Gase im Darm“

K

Ketonkörper
Energieträger, die die Leber beim Fasten oder sehr kohlenhydratarmer Kost aus Fett bildet. Gehirn und Muskeln können sie statt Zucker nutzen. Mehr im Kapitel „Längeres Fasten: Wasserfasten, Heilfasten und Fasten-Imitieren“
Kolostrum
Die erste Milch nach der Geburt, reich an Antikörpern und Wachstumsfaktoren. Als Nahrungsergänzung meist von Kühen gewonnen. Mehr im Kapitel „Der „Leaky-Gut-Stack“: Kolostrum, Zinkcarnosin, Aloe und Co.“
Kurzkettige Fettsäuren
Säuren wie Acetat, Propionat und Butyrat, die Darmbakterien aus Ballaststoffen bilden. Sie nähren die Darmwand und wirken im ganzen Körper. Mehr im Kapitel „Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren“

L

Lecithin
Gemisch aus Cholin-Phospholipiden, gewonnen aus Soja oder Sonnenblume. In der Galle hält es Cholesterin gelöst; als Kapsel für die Fettverdauung ist es nicht belegt. Mehr im Kapitel „Galle, Lipase und Lecithin: was Fettverdauung wirklich braucht“

M

Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)
Seltene Erkrankung mit wiederholten Anfällen durch Mastzellbotenstoffe in mehreren Organen. Die Diagnose braucht einen Laborbeleg während eines Anfalls. Mehr im Kapitel „Mastzellen: Alarmzellen im Darm, Histamin und das umstrittene MCAS“
Mastzellen
Immunzellen unter Haut und Schleimhäuten, gefüllt mit Histamin und anderen Botenstoffen. Sie schlagen bei Allergien, Infektionen und Stress Alarm. Mehr im Kapitel „Mastzellen: Alarmzellen im Darm, Histamin und das umstrittene MCAS“
Meta-Analyse
Eine Auswertung, die die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenrechnet. Sie ist nur so gut wie die Studien, die sie einschließt.
Mikrobiom, Darmflora
Die Gemeinschaft aller Mikroben im Darm, vor allem Bakterien, dazu Viren, Pilze und Archaeen. Die meisten leben im Dickdarm. Mehr im Kapitel „Mikrobielle Vielfalt aufbauen“
Molekulare Mimikry
Ein Bakterium oder Virus trägt ein Eiweiß, das einem körpereigenen ähnelt. Abwehrzellen, die den Erreger bekämpfen, können dann versehentlich auch das eigene Gewebe angreifen. Mehr im Kapitel „Autoimmunerkrankungen und Darm: Hashimoto, Vitiligo, Typ-1-Diabetes und Co.“
Mykotoxine
Giftstoffe von Schimmelpilzen, etwa Aflatoxine oder Deoxynivalenol, die vor allem über verschimmelte oder belastete Lebensmittel aufgenommen werden. Mehr im Kapitel „Schimmel: Mykotoxine im Essen und Feuchtigkeit in der Wohnung“

O

Off-Label
Ein zugelassenes Medikament wird für eine Krankheit oder in einer Dosis verschrieben, für die es nicht zugelassen ist. Das ist in vielen Ländern erlaubt, aber die Verantwortung liegt stärker bei Ärztin oder Arzt. Mehr im Kapitel „Low-Dose Naltrexon (LDN): Hoffnung, Studien und Grenzen“
Orale Toleranz
Fähigkeit des Immunsystems, über den Darm aufgenommenes Nahrungseiweiß als harmlos zu dulden, vermittelt vor allem durch regulatorische T-Zellen. Mehr im Kapitel „Allergien und Unverträglichkeiten: wie der Darm lernt, Essen zu dulden“
Oxalat
Pflanzenstoff, etwa in Spinat, Rhabarber und Nüssen. Bindet im Darm an Calcium und wird ausgeschieden. Zu viel davon im Urin kann Nierensteine bilden. Mehr im Kapitel „Oxalat, Salicylat, Lektine: versteckte Übeltäter oder Internet-Mythos?“

P

Placebo
Ein Scheinmittel ohne Wirkstoff. Der Vergleich damit zeigt, wie viel ein Mittel über Erwartung und Zufall hinaus bewirkt.
Postbiotika
Abgetötete Mikroben oder ihre Bestandteile und Stoffwechselprodukte, die trotzdem eine Wirkung haben können. Mehr im Kapitel „Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren“
POTS
Posturales Tachykardiesyndrom: Der Puls steigt im Stehen um mindestens 30 Schläge pro Minute, ohne dass der Blutdruck abfällt, mit Benommenheit und Erschöpfung. Mehr im Kapitel „POTS und Überbeweglichkeit: wenn Kreislauf und Bindegewebe den Bauch mitnehmen“
Präbiotika
Nahrungsbestandteile, meist bestimmte Ballaststoffe, die gezielt nützliche Darmbakterien füttern, zum Beispiel Inulin oder GOS. Mehr im Kapitel „Präbiotika, die sanft aufbauen“
Probiotika
Lebende Mikroorganismen, die in ausreichender Menge einen Nutzen haben sollen. Die Wirkung hängt vom einzelnen Stamm ab. Mehr im Kapitel „Fermentierte Lebensmittel richtig nutzen“
Prokinetika
Medikamente, die die Bewegung von Magen und Darm anregen, etwa Prucaloprid oder niedrig dosiertes Erythromycin. Mehr im Kapitel „Warum SIBO wiederkommt: Reinigungswelle, Ursachen und Prokinetika“
Protonenpumpenhemmer (PPI)
Säureblocker wie Omeprazol oder Pantoprazol. Sie hemmen die Säurepumpe in der Magenschleimhaut. Mehr im Kapitel „Säureblocker (PPI): was sie im Darm verändern und wie man sie richtig absetzt“

R

Randomisierte Studie
Eine Studie, in der das Los entscheidet, wer die Behandlung bekommt und wer zum Vergleich nicht. Das macht Ergebnisse besonders verlässlich.
Refeeding-Syndrom
Eine gefährliche Verschiebung von Salzen im Blut wie Phosphat und Kalium, wenn nach langem Hungern oder bei Unterernährung zu schnell wieder gegessen wird. Mehr im Kapitel „Längeres Fasten: Wasserfasten, Heilfasten und Fasten-Imitieren“
Reizdarmsyndrom
Wiederkehrende Bauchschmerzen, die mit dem Stuhlgang zusammenhängen, ohne dass Untersuchungen eine andere Ursache finden. Heute als Störung der Darm-Hirn-Verbindung verstanden. Mehr im Kapitel „Die Darm-Hirn-Achse“
Rom-V-Kriterien
International verwendete Kriterien, mit denen Fachleute Reizdarm, funktionelle Verstopfung und Magenbeschwerden anhand der Beschwerden einordnen. Rom V (2026) ist die aktuelle Fassung; sie hat die Rom-IV-Kriterien von 2016 abgelöst. Mehr im Kapitel „Die Darm-Hirn-Achse“

S

Schleimschicht
Eine Gelschicht aus Muzinen auf der Darmwand, die Bakterien auf Abstand hält. Im Dickdarm ist die innere Schicht fast keimfrei. Mehr im Kapitel „Die Schleimschicht und Zusatzstoffe“
Sekretin
Hormon aus dem Zwölffingerdarm. Es wird durch Magensäure ausgelöst und lässt Bauchspeicheldrüse und Gallengänge Bikarbonat zum Neutralisieren abgeben. Mehr im Kapitel „Die Verdauungskette: wie Magensäure, Galle und Bauchspeicheldrüse einander anstoßen“
Sphinkter Oddi
Ringmuskel an der Mündung von Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang in den Zwölffingerdarm. Er regelt den Abfluss von Galle und Bauchspeicheldrüsensaft. Mehr im Kapitel „Leben ohne Gallenblase: Durchfall, Fett und Beschwerden nach der Operation“
Stuhltransplantation
Übertragung aufbereiteten Stuhls einer gesunden Person, um die Darmflora wiederherzustellen. Gut belegt bei wiederkehrender C.-difficile-Infektion. Mehr im Kapitel „Nach Antibiotika: C. difficile und die Stuhltransplantation“

T

Tight Junctions
Eiweiß-Verbindungen, die die Zellen der Darmwand dicht aneinanderhalten. Sie bestimmen, was zwischen den Zellen hindurchkommt. Mehr im Kapitel „Die Darmbarriere“
TUDCA
Kurz für Tauroursodesoxycholsäure, eine Gallensäure. In Europa und den USA kein zugelassenes Arzneimittel; als Kapsel verkauft, aber ohne belegten Nutzen für die Fettverdauung. Mehr im Kapitel „Galle, Lipase und Lecithin: was Fettverdauung wirklich braucht“

U

Ursodesoxycholsäure
Gallensäure als Arzneimittel, in vielen Ländern verschreibungspflichtig. Zugelassen unter anderem zur Auflösung von Gallensteinen und bei bestimmten Lebererkrankungen. Mehr im Kapitel „Galle, Lipase und Lecithin: was Fettverdauung wirklich braucht“

V

Vagusnerv
Zehnter Hirnnerv und wichtigster Nerv des Ruhe- und Verdauungssystems. Er verbindet Hirnstamm und Bauchorgane; die meisten Fasern melden dem Gehirn, was im Darm passiert. Mehr im Kapitel „Der Vagusnerv: die Datenleitung zwischen Bauch und Kopf“

W

Wandernder motorischer Komplex
Eine Welle aus Muskelbewegungen, die im nüchternen Zustand etwa alle eineinhalb bis zwei Stunden Magen und Dünndarm leer schiebt. Essen unterbricht sie. Mehr im Kapitel „Intervallfasten und Essenszeiten: 16:8, 5:2 und Ramadan“

Z

Zöliakie
Eine Autoimmunerkrankung, bei der Gluten die Dünndarmschleimhaut schädigt. Sie wird mit einem Bluttest und meist einer Gewebeprobe festgestellt, solange man noch Gluten isst. Mehr im Kapitel „Laktose, Fruktose, Gluten: Unverträglichkeiten richtig einordnen“
Zuckeralkohole (Polyole)
Süßungsmittel wie Sorbit, Xylit oder Maltit, die auch in Obst vorkommen. Sie werden kaum aufgenommen und können Blähungen und Durchfall machen. Mehr im Kapitel „Laktose, Fruktose, Gluten: Unverträglichkeiten richtig einordnen“