Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verstehen
Bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa greift das Immunsystem dauerhaft die eigene Darmwand an. Was die beiden unterscheidet, welche Rolle Gene, Rauchen, Antibiotika und Darmflora spielen, warum frühe Behandlung zählt und was Ernährung, Probiotika und Stuhltransplantation wirklich leisten.
Wie sicher ist die Forschung? Vertrauens-Score 5 von 5:Gesichert
Diagnose und Behandlung sind durch europäische und amerikanische Leitlinien, große randomisierte Studien und Meta-Analysen gut abgesichert. Unsicher bleibt die Ursache: Gene, Umwelt und Darmflora wirken zusammen, wie genau, ist offen. Bei Ernährung, Probiotika und Stuhltransplantation sind die Studien kleiner und die Ergebnisse vorläufiger.
Ursache oder Folge? Grundursache 4 von 5:Oft Ursache
Eine CED steht oft am Anfang einer langen Kette: Sie verursacht Durchfall, Schmerzen, Nährstoffmangel, Erschöpfung und kann Gallensäuren und Dünndarm durcheinanderbringen. Sie selbst entsteht aus Veranlagung, Umwelt und Immunsystem, die genaue Ursache ist unbekannt.
Gesunder Zustand
Im Darm lebt das Immunsystem mit Billionen Bakterien auf engstem Raum, ohne sie anzugreifen. Dafür sorgen mehrere Schichten. Eine Schleimschicht Eine Gelschicht aus Muzinen auf der Darmwand, die Bakterien auf Abstand hält. Im Dickdarm ist die innere Schicht fast keimfrei. Mehr im Kapitel „Die Schleimschicht und Zusatzstoffe“ hält die meisten Bakterien von der Darmwand fern. Die Zellen der Wand sind dicht miteinander verbunden. Spezielle Zellen tief in den Falten des Dünndarms, die Paneth-Zellen, geben Abwehrstoffe ab, die Bakterien auf Abstand halten. Und regulatorische T-Zellen sorgen dafür, dass das Immunsystem auf harmlose Bakterien und Essen gelassen reagiert.
Entzündung ist eigentlich ein Reparaturprogramm. Dringen Erreger ein, schlägt das Immunsystem an, beseitigt den Schaden und schaltet sich danach wieder ab. Nach einer Magen-Darm-Grippe ist die Schleimhaut nach wenigen Tagen bis Wochen wieder ruhig. Wichtig für das Abschalten sind auch die Darmbakterien selbst: Streng sauerstoffscheue Arten wie Faecalibacterium prausnitzii vergären Ballaststoffe zu Butyrat Eine kurzkettige Fettsäure und die wichtigste Energiequelle der Zellen der Dickdarmwand. Sie stärkt die Barriere und dämpft Entzündungen. Mehr im Kapitel „Butyrat und andere kurzkettige Fettsäuren“, das die Darmwand versorgt und die beruhigenden T-Zellen stärkt.
Bei Reizdarmsyndrom Wiederkehrende Bauchschmerzen, die mit dem Stuhlgang zusammenhängen, ohne dass Untersuchungen eine andere Ursache finden. Heute als Störung der Darm-Hirn-Verbindung verstanden. Mehr im Kapitel „Die Darm-Hirn-Achse“ können die Beschwerden ähnlich sein, aber die Schleimhaut ist nicht entzündet. Das lässt sich messen: Calprotectin Ein Eiweiß aus weißen Blutkörperchen, das im Stuhl gemessen wird. Erhöhte Werte sprechen für eine Entzündung im Darm. Mehr im Kapitel „Darmtests: was sie aussagen und was nicht“ ist ein Eiweiß aus Abwehrzellen, das bei Entzündung im Stuhl ansteigt. Bei Reizdarm bleibt es meist niedrig, bei einer aktiven Chronisch-entzündliche Darmerkrankung Sammelbegriff für Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: dauerhafte, in Schüben verlaufende Entzündungen des Darms, die ärztlich behandelt werden müssen. Mehr im Kapitel „Immunsystem und Entzündung“ ist es fast immer erhöht.
Gestörter Zustand: Ursachen und Folgen
Bei einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, kurz CED, schaltet sich die Entzündung nicht mehr ab. Das Immunsystem greift dauerhaft oder in Schüben die eigene Darmwand an. Die beiden Hauptformen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Weltweit lebten 2017 rund 6,8 Millionen Menschen mit einer CED. Am häufigsten ist sie in Nordamerika und Westeuropa, mit rund 450 Betroffenen auf 100 000 Einwohner in den USA und Großbritannien. In Ländern, die sich rasch industrialisieren, steigen die Neuerkrankungen. Die Krankheit beginnt meist bei jungen Erwachsenen, kann aber in jedem Alter auftreten.
Morbus Crohn kann den ganzen Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen, am häufigsten das Ende des Dünndarms und den Anfang des Dickdarms. Die Entzündung tritt fleckig auf, mit gesunden Abschnitten dazwischen, und reicht durch alle Schichten der Darmwand. Deshalb können über die Jahre Engstellen, Fisteln (Gänge zu anderen Organen oder zur Haut) und Abszesse entstehen. Typisch sind Bauchschmerzen, oft rechts unten, Durchfall, Gewichtsverlust und Müdigkeit. Die Colitis ulcerosa beginnt dagegen immer im Enddarm und breitet sich ohne Lücken unterschiedlich weit in den Dickdarm aus. Sie betrifft nur die Schleimhaut. Typisch sind blutige, schleimige Durchfälle und starker Stuhldrang.
Die Gene spielen eine Rolle, erklären aber nicht alles. Eine große Auswertung fand 163 Stellen im Erbgut, die das Risiko beeinflussen. Viele davon betreffen den Umgang des Körpers mit Bakterien, und auffällig viele überschneiden sich mit der Abwehr gegen Mykobakterien, die Verwandten des Tuberkulose-Erregers. Bei eineiigen Zwillingen erkrankte in einer schwedischen Studie der zweite Zwilling bei Morbus Crohn in rund der Hälfte der Fälle, bei Colitis ulcerosa nur in knapp einem Fünftel. Gleiche Gene reichen also nicht, die Umwelt muss dazukommen, bei der Colitis noch stärker als beim Crohn.
Rauchen wirkt bei beiden Formen gegensätzlich. Wer raucht, erkrankt fast doppelt so häufig an Morbus Crohn. Bei Colitis ulcerosa sind aktive Raucher dagegen seltener betroffen, frühere Raucher häufiger als Menschen, die nie geraucht haben. Antibiotika erhöhen das Risiko ebenfalls: In Schweden hatten Menschen mit drei oder mehr Antibiotika-Verschreibungen ein um rund die Hälfte höheres Risiko, mit Breitband-Antibiotika stärker. Im Vergleich mit Geschwistern war der Effekt kleiner, ein Teil geht also auf gemeinsame Gene oder Umwelt zurück. Dazu kommen Hinweise auf ultraverarbeitete Lebensmittel und auf eine sehr saubere Umgebung in der Kindheit, beides aus Beobachtungsstudien.
Die Mikrobiom, Darmflora Die Gemeinschaft aller Mikroben im Darm, vor allem Bakterien, dazu Viren, Pilze und Archaeen. Die meisten leben im Dickdarm. Mehr im Kapitel „Mikrobielle Vielfalt aufbauen“ ist bei CED verändert. Im Integrativen Humanen Mikrobiom-Projekt wurden 132 Menschen ein Jahr lang begleitet und bis zu 24-mal untersucht. In aktiven Phasen nahmen Bakterien zu, die Sauerstoff vertragen, auf Kosten der streng sauerstoffscheuen Arten, und die Flora schwankte stärker. Faecalibacterium prausnitzii ist bei Morbus Crohn oft vermindert. Ob die veränderte Flora die Entzündung auslöst oder nur deren Folge ist, lässt sich beim Menschen bisher nicht trennen. Vermutlich trifft eine durchlässigere Barriere bei veranlagten Menschen auf eine ungünstige Flora und ein Immunsystem, das nicht mehr bremst.
Eine alte, umstrittene Idee ist, dass ein Erreger aus Rindern, Mycobacterium avium paratuberculosis (MAP), Morbus Crohn mit auslöst. In einer großen Studie mit 331 Menschen erreichten unter einer Dreifach-Antibiotika-Kombination nach 26 Wochen 37 Prozent eine Remission, mit Placebo Ein Scheinmittel ohne Wirkstoff. Der Vergleich damit zeigt, wie viel ein Mittel über Erwartung und Zufall hinaus bewirkt. 22 Prozent. Die Studie wurde vom Hersteller bezahlt, das Mittel färbte den Urin und könnte so die Verblindung verraten haben, und nach 52 Wochen war der Unterschied nicht mehr sicher. Eine ältere australische Studie war zunächst als negativ gewertet worden. Die Therapie ist keine Standardbehandlung, die Frage bleibt offen.
Schübe kommen oft ohne erkennbaren Anlass. In einer Studie mit 417 Menschen gingen neuer Stress und belastende Lebensereignisse Schüben in den folgenden drei Monaten häufiger voraus, dauerhafter Stress an sich dagegen nicht. Ob Schmerzmittel wie Ibuprofen Schübe auslösen, ist umstritten; viele Fachleute raten bei CED trotzdem zur Vorsicht.
Eine CED betrifft oft mehr als den Darm. Eisenmangel und Blutarmut sind die häufigsten Begleiter. Gelenke, Haut, Augen und Gallenwege können sich mit entzünden. Wenn bei Morbus Crohn das Ende des Dünndarms entzündet ist oder entfernt wurde, gehen Gallensäuren Von der Leber gebildete Stoffe, die Fett verdaulich machen. Etwa 95 Prozent werden im letzten Dünndarmabschnitt zurückgeholt, Darmbakterien wandeln den Rest um. Mehr im Kapitel „Gallensäuren: wenn Galle Durchfall macht“ und Vitamin B12 verloren. Rund ein Drittel der Betroffenen hat Angstsymptome, ein Viertel depressive Symptome, in aktiven Phasen deutlich mehr. Und etwa ein Drittel hat auch in Remission noch reizdarmähnliche Beschwerden. Nicht jeder Bauchschmerz ist also ein neuer Schub, und eine Messung von Calprotectin hilft, das zu unterscheiden.
Bei Colitis ulcerosa ist das Risiko für Darmkrebs erhöht. In einer skandinavischen Studie mit über 96 000 Betroffenen lag es rund zwei Drittel über dem der übrigen Bevölkerung, ist über die Jahrzehnte aber deutlich gesunken, wohl dank besserer Behandlung und regelmäßiger Vorsorgespiegelungen. Bei Morbus Crohn mit Befall des Dickdarms gilt Ähnliches.
Die Behandlung hat sich stark verändert. Ziel ist heute nicht nur, dass die Beschwerden verschwinden, sondern dass die Schleimhaut sichtbar abheilt, weil das spätere Schäden verhindert. Eine britische Studie mit 386 Menschen mit neu entdecktem Morbus Crohn zeigte, wie viel ein früher Start ausmacht: Mit einem Biologikum plus Immunmodulator von Anfang an waren nach einem Jahr 79 Prozent ohne Kortison und ohne Operation in Remission, beim schrittweisen Vorgehen nur 15 Prozent. Nach rund fünf Jahren brauchten in der früh behandelten Gruppe 6 Menschen eine Darmoperation, in der schrittweise behandelten 26. Bei Colitis ulcerosa brauchen trotz vieler neuer Mittel noch 10 bis 20 Prozent irgendwann eine Entfernung des Dickdarms.
Woher es kommt und wohin es führt
Dieselben Beschwerden können verschiedene Wurzeln haben. Diese Karte zeigt, was an diesem Problem beteiligt sein kann und was daraus folgen kann.
Mögliche Ursachen. Darmimmunsystem, Antibiotika, Wenig Vielfalt, Erstes Mikrobiom, Medikamente, Säureblocker (PPI). Mögliche Folgen. Gallensäuren, Darmkrebs, Haut & Darm, Brain Fog & Erschöpfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Nährstoffmangel, Verdauungskette, Schwache Verdauung, SIBO, Essensangst, Blähungen, Methan & H₂S, Undichte Barriere, Wenig DAO, Histamin, Unverträglichkeit
- Mögliche Ursachen
- Dieses Problem
- Mögliche Folgen
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Was oft hilft
Lebensstil
Ernährung, Bewegung, Schlaf, Kontakte und Stressumgang.
- Bei Morbus Crohn: mit dem Rauchen aufhören Rauchen erhöht nicht nur das Risiko, an Morbus Crohn zu erkranken, sondern macht auch den Verlauf schwerer. Aufhören gehört zu den wirksamsten Dingen, die Betroffene selbst tun können, und Leitlinien empfehlen dabei ausdrücklich Unterstützung. Bei Colitis ulcerosa schützt Rauchen zwar vor der Erkrankung, ist aber wegen aller anderen Schäden kein Behandlungsweg. Gut belegt So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [1][2]
- Mittelmeerkost statt strenger Diät In einer Studie mit 194 Menschen mit Morbus Crohn wirkte eine Mittelmeerkost genauso gut wie die viel strengere Spezifische Kohlenhydratdiät. Amerikanische Fachgesellschaften empfehlen deshalb eine Mittelmeerkost mit viel Gemüse, Obst, Olivenöl und Fisch und wenig ultraverarbeiteten Lebensmitteln. Bei Engstellen im Darm gelten eigene Regeln, dann sind faserige Lebensmittel oft ungünstig. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [3][4][5]
- Bei Morbus Crohn: Ausschlussdiät mit Trinknahrung Die Crohn-Ausschlussdiät lässt für einige Wochen bestimmte Lebensmittel und Zusatzstoffe weg und wird oft mit einer Trinknahrung kombiniert. Bei Kindern half sie in einer randomisierten Studie, bei Erwachsenen mit leichtem bis mittelschwerem Crohn waren in einer kleinen Pilotstudie nach sechs Wochen rund 60 Prozent in Remission. Sie sollte mit einer Ernährungsfachkraft und ärztlicher Begleitung laufen, nicht statt einer Behandlung. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [6][7]
- Die Seele mitbehandeln Angst und Niedergeschlagenheit sind bei CED häufig und verstärken Beschwerden und Erschöpfung. Neue Belastungen gingen in Studien Schüben voraus. In einer Studie mit 116 Menschen mit Morbus Crohn verbesserte ein dreimonatiges Programm aus Verhaltenstherapie und Achtsamkeit die Lebensqualität und die Erschöpfung, am meisten bei denen, die anfangs stark belastet waren. Selbsthilfegruppen helfen vielen, mit einer Krankheit zu leben, die bleibt. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [8][9][10]
Natürliche Supplemente
Nahrungsergänzung ersetzt keine Abklärung. Dosierung und Wechselwirkungen besprich mit Ärztin, Arzt oder Apotheke.
- Bei Colitis ulcerosa: E. coli Nissle zur Erhaltung Ein bestimmter Escherichia-coli-Stamm (Nissle 1917) verhinderte in einer Studie mit 327 Menschen mit Colitis ulcerosa Rückfälle ein Jahr lang ähnlich gut wie Mesalazin, das Standardmittel. Manche Länder lassen ihn als Arzneimittel zu, frag in deinem Land nach. Bei Morbus Crohn haben Probiotika in Studien keinen Nutzen gezeigt. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [11][2]
- Bei Colitis ulcerosa: Curcumin zusätzlich In einer Meta-Analyse aus sechs kleinen Studien erreichten mit Curcumin zusätzlich zu Mesalazin doppelt so viele Menschen eine Remission. Die Studien sind klein, die Präparate unterschiedlich, und eine Abheilung der Schleimhaut war nicht sicher belegt. Nur zusätzlich und nach Absprache, nicht als Ersatz. Plausibel So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [12][13]
- Mängel gezielt ausgleichen Lass Eisen, Vitamin B12, Folsäure und Vitamin D regelmäßig prüfen. Bei aktiver Entzündung oder schwerer Blutarmut empfiehlt die europäische Leitlinie Eisen oft als Infusion, weil Tabletten dann schlechter aufgenommen und schlechter vertragen werden. Nach einer Operation am Dünndarmende braucht es oft dauerhaft Vitamin B12 als Spritze. Gut belegt So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [14]
Medizinische Eingriffe
Information, keine Behandlungsempfehlung. Entscheide gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt. Zulassung und Verfügbarkeit unterscheiden sich je nach Land.
- Warnzeichen abklären: Calprotectin und Darmspiegelung Blut im Stuhl, Durchfall über Wochen, nächtliche Beschwerden, Gewichtsverlust oder Fieber gehören abgeklärt. Ein niedriges Calprotectin im Stuhl spricht stark gegen eine CED, ein erhöhtes beweist sie aber nicht. Gesichert wird die Diagnose mit einer Darmspiegelung samt Gewebeproben, bei Morbus Crohn ergänzt durch eine Untersuchung des Dünndarms, etwa per MRT oder Ultraschall. Gesichert So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [15][16][17]
- Früh wirksam behandeln, Abheilung als Ziel Bei Morbus Crohn mit Risiko für einen schweren Verlauf führte eine früh begonnene starke Behandlung zu deutlich mehr Remissionen und weniger Operationen als das schrittweise Steigern. Ziel ist eine abgeheilte Schleimhaut und ein normales Calprotectin, nicht nur weniger Beschwerden. Sprich mit deinem Behandlungsteam darüber, woran ihr den Erfolg messt. Gut belegt So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [18][19][20]
- Die Mittel kennen Bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa ist Mesalazin, als Tablette oder Zäpfchen, die Grundlage. Kortison hilft im Schub, ist aber wegen der Nebenwirkungen nichts für die Dauer. Für die Erhaltung gibt es Immunmodulatoren, Biologika gegen bestimmte Botenstoffe oder gegen das Einwandern von Abwehrzellen und neuere Tabletten wie JAK-Hemmer. Welches Mittel passt, hängt von Form, Schwere, Alter und Begleiterkrankungen ab. Immunmodulatoren, Biologika und JAK-Hemmer dämpfen die Abwehr und erhöhen das Risiko für Infektionen, manche haben weitere seltene Risiken. Vor dem Beginn werden deshalb Impfschutz und Tuberkulose geprüft, danach gibt es regelmäßige Kontrollen. Für die meisten überwiegt der Nutzen, denn auch eine unbehandelte Entzündung schadet. Gesichert So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [2][21][22]
- Bei Kindern mit Morbus Crohn: Trinknahrung zuerst Bei Kindern ist eine ausschließliche Trinknahrung über sechs bis acht Wochen die empfohlene erste Behandlung. Sie bringt die Entzündung ähnlich gut zur Ruhe wie Kortison, ohne dessen Folgen für das Wachstum. Danach geht es meist mit einer Erhaltungstherapie und schrittweise wieder mit normalem Essen weiter. Gesichert So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [23]
- Stuhltransplantation: bei Colitis ein Hoffnungsträger, noch keine Standardtherapie Bei aktiver Colitis ulcerosa erreichten in Studien mit Spenderstuhl mehr Menschen eine Remission als mit Placebo, in einer australischen Studie 32 gegenüber 9 Prozent. Die Beweislage ist laut Cochrane aber noch schwach, und ob die Wirkung anhält, ist unklar. Bei Morbus Crohn fehlen gute Studien. Nur in Studien oder spezialisierten Zentren, nie selbst gemacht. Vielversprechend So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [24][25]
- Vorsorgespiegelungen wahrnehmen Wer schon länger eine Colitis ulcerosa oder einen Morbus Crohn im Dickdarm hat, sollte regelmäßig zur Vorsorgespiegelung gehen. Wann und wie oft, hängt von Dauer, Ausdehnung und Begleiterkrankungen wie einer Entzündung der Gallenwege ab. Frag dein Behandlungsteam nach dem passenden Takt. Gut belegt So bewerten wir die Studienlage Gesichert Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen. Gut belegt Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis. Vielversprechend Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien. Plausibel Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft. Experimentell Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen. [26][22]
Lust auf etwas ganz anderes? Noch eins, zufällig
So bewerten wir die Studienlage
- Vertrauens-Score 5 von 5:Gesichert
- Empfehlung in ärztlichen Leitlinien oder mehrere übereinstimmende Meta-Analysen randomisierter Studien am Menschen.
- Vertrauens-Score 4 von 5:Gut belegt
- Mehrere randomisierte Studien am Menschen mit überwiegend gleichem Ergebnis.
- Vertrauens-Score 3 von 5:Vielversprechend
- Einzelne randomisierte oder kontrollierte Studien am Menschen, noch nicht unabhängig bestätigt – oder viele übereinstimmende Beobachtungsstudien.
- Vertrauens-Score 2 von 5:Plausibel
- Zwei Fälle: erste Beobachtungs- oder Pilotstudien mit kleinen Fallzahlen – oder eine gesicherte Grundlage, die fachlich unbestritten ist, etwa Bewegung, Schlaf oder Esspausen. Am Menschen aber nicht an Beschwerden geprüft.
- Vertrauens-Score 1 von 5:Experimentell
- Am Menschen kaum untersucht. Vor allem Labor- und Tierversuche oder theoretische Überlegungen; ob es hilft, ist offen.
Quellen
- Mahid et al. 2006: Rauchen und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Meta-Analyse (Mayo Clinic Proceedings)
- Gordon et al. 2024: Europäische Leitlinie zur medikamentösen Behandlung von Morbus Crohn, ECCO (Journal of Crohn’s and Colitis)
- Lewis et al. 2021: DINE-CD, SCD gegen Mittelmeerkost bei Morbus Crohn, 194 Personen (Gastroenterology)
- Hashash et al. 2024: AGA-Empfehlungen zu Ernährung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Gastroenterology)
- Levine et al. 2020: Ernährungsempfehlungen der IOIBD bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Clinical Gastroenterology and Hepatology)
- Levine et al. 2019: Crohn-Ausschlussdiät mit Trinknahrung bei Kindern, randomisierte Studie (Gastroenterology)
- Yanai et al. 2022: Crohn-Ausschlussdiät bei Erwachsenen, randomisierte Pilotstudie mit 44 Personen (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Barberio et al. 2021: Angst und Depression bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Meta-Analyse mit 30 118 Personen (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Wintjens et al. 2019: Neuer Stress und Lebensereignisse gehen Schüben voraus, 417 Personen (Journal of Crohn’s and Colitis)
- Goren et al. 2022: Verhaltenstherapie und Achtsamkeit bei Morbus Crohn, randomisiert mit 116 Personen (Inflammatory Bowel Diseases)
- Kruis et al. 2004: E. coli Nissle 1917 so wirksam wie Mesalazin in der Erhaltung bei Colitis ulcerosa, 327 Personen (Gut)
- Yin et al. 2022: Curcumin zusätzlich bei Colitis ulcerosa, Meta-Analyse aus sechs Studien (Journal of Ethnopharmacology)
- Lang et al. 2015: Curcumin zusätzlich zu Mesalazin bei Colitis ulcerosa, randomisiert (Clinical Gastroenterology and Hepatology)
- Dignass et al. 2015: Europäischer Konsens zu Eisenmangel und Blutarmut bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Journal of Crohn’s and Colitis)
- Dajti et al. 2023: Calprotectin im Stuhl trennt CED von Reizdarm, Meta-Analyse mit 17 Studien (Alimentary Pharmacology & Therapeutics)
- Gomollón et al. 2017: Europäischer Konsens zu Diagnose und Behandlung von Morbus Crohn, ECCO (Journal of Crohn's and Colitis)
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- Noor et al. 2024: PROFILE, früh starke gegen schrittweise Behandlung bei neuem Morbus Crohn, randomisiert mit 386 Personen (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Noor et al. 2026: PROFILE nach fünf Jahren, weniger Operationen nach früh starker Behandlung (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Turner et al. 2021: STRIDE-II, Behandlungsziele bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Gastroenterology)
- Gisbert et al. 2026: Europäische Leitlinie zur medikamentösen Behandlung der Colitis ulcerosa, ECCO (Journal of Crohn’s and Colitis)
- Le Berre, Honap und Peyrin-Biroulet 2023: Colitis ulcerosa, Übersicht (The Lancet)
- van Rheenen et al. 2021: Behandlung von Morbus Crohn bei Kindern, europäische Leitlinie ECCO-ESPGHAN (Journal of Crohn’s and Colitis)
- Imdad et al. 2023: Stuhltransplantation bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Cochrane-Übersicht
- Costello et al. 2019: Stuhltransplantation bei Colitis ulcerosa, randomisiert mit 73 Personen (JAMA)
- Olén et al. 2020: Darmkrebs bei Colitis ulcerosa, 96 447 Betroffene in Dänemark und Schweden (The Lancet)
- GBD 2017 IBD Collaborators 2020: Häufigkeit chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen in 195 Ländern (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Ng et al. 2017: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen weltweit im 21. Jahrhundert, systematische Übersicht (The Lancet)
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- Halfvarson et al. 2003: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei schwedischen Zwillingen (Gastroenterology)
- Nguyen et al. 2020: Antibiotika und Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, 23 982 Erkrankte in Schweden (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
- Narula et al. 2021: Ultraverarbeitete Lebensmittel und Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Kohorte mit 116 087 Personen (BMJ)
- Cholapranee & Ananthakrishnan 2016: Umwelthygiene und Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Meta-Analyse (Inflammatory Bowel Diseases)
- Lloyd-Price et al. 2019: Darmflora bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen über ein Jahr, 132 Personen, Integratives Humanes Mikrobiom-Projekt (Nature)
- Sokol et al. 2008: Faecalibacterium prausnitzii wirkt entzündungshemmend, weniger davon bei Morbus Crohn (PNAS)
- Graham et al. 2024: Dreifach-Antibiotikum gegen MAP bei aktivem Morbus Crohn, randomisierte Studie mit 331 Personen, vom Hersteller finanziert (Antibiotics)
- Guslandi 2006: Lösen Schmerzmittel wie Ibuprofen Schübe aus? Übersicht (World Journal of Gastroenterology)
- Harbord et al. 2016: Europäischer Konsens zu Begleiterkrankungen außerhalb des Darms bei CED, ECCO (Journal of Crohn's and Colitis)
- Fairbrass et al. 2020: Reizdarmähnliche Beschwerden in Remission, Meta-Analyse (Lancet Gastroenterology & Hepatology)
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