Was hat sich geändert?

Hier steht, welche Kapitel wann und warum überarbeitet wurden: neue Studien, Hinweise von Nutzerinnen und Nutzern oder fachliche Prüfung.

    • Korrigiert

      Die Beleglage der Testphasen ist neu geprüft. Sie zeigt, wie gut belegt ist, dass eine Änderung Darmbeschwerden lindert, nicht ob sie allgemein gesund ist. Höher eingestuft: Flohsamenschalen (5, von Leitlinien empfohlen), wenig Fruchtzucker und Sorbit (3, kleine verblindete Studien), kein Alkohol (3, übereinstimmende Beobachtungsstudien) und feste Mahlzeiten ohne Snacks (2, gesicherte Physiologie).

    • Aktualisiert

      Das Kapitel zur Herxheimer-Reaktion behandelt jetzt auch Auslöser jenseits von Antibiotika: starke Probiotika und Fermente wie Milchkefir aus Knollen, Stuhltransplantation, Kräuterkuren und Mittel gegen Pilze. Es erklärt, warum Beschwerden zu Beginn meist gewöhnliche Gründe haben, und nennt echte Reaktionen auf absterbende Parasiten im Gewebe. Dazu ein neuer Tipp, starke Fermente langsam zu beginnen.

      Herxheimer-Reaktion, Die-off und Toxine

    • Neue Funktion

      Mit Konto kannst du dir Tipps merken: Neben jedem Tipp unter „Was oft hilft“ steht ein kleines +. Ein Klick legt den Tipp zu deinen Testphasen, ein − nimmt ihn wieder heraus. Auf der Seite Testphasen stehen alle gemerkten Tipps nach Kapitel und Art geordnet (Lebensstil, Supplemente, medizinisch), und wo es eine passende Vorlage gibt, lässt sich der Tipp gleich als Testphase mit dem Tagebuch auswerten. Was du dir merkst, siehst nur du.

    • Neu

      Neues Kapitel „Autoimmunerkrankungen und Darm“: wie das Immunsystem im Darm Toleranz lernt, was Studien zur Darmflora bei Hashimoto, Autoimmungastritis, Typ-1-Diabetes, Vitiligo, rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Multipler Sklerose, Lupus und kreisrundem Haarausfall zeigen und wo es nur Tierversuche gibt. Dazu, warum Zöliakie und Autoimmungastritis bei Hashimoto und Typ-1-Diabetes häufiger sind, was die Aufnahme der Schilddrüsentablette stört und was Vitamin D, Selen und glutenfreie Kost belegen. Das Kapitel steht im Problembaum und wird im Darmcheck empfohlen, wenn eine Autoimmunerkrankung angegeben ist.

      Autoimmunerkrankungen und Darm: Hashimoto, Vitiligo, Typ-1-Diabetes und Co.,Immunsystem und Entzündung,Laktose, Fruktose, Gluten: Unverträglichkeiten richtig einordnen,Magensäure, Galle und Enzyme,Nährstoffmangel bei Darmproblemen: wenn Essen nicht mehr ankommt

    • Neu

      Neues Kapitel „PEA (Palmitoylethanolamid)“: wie der körpereigene Fettstoff Mastzellen, Gliazellen und Entzündung im Darm bremst, was die beiden Reizdarm-Studien mit PEA und Polydatin zeigen, wie gut die Belege bei Schmerzen sind und was zur Sicherheit bei längerer Einnahme bekannt ist. Querverweise aus den Kapiteln über Mastzellen und Bauchschmerzen.

      PEA (Palmitoylethanolamid): die körpereigene Entzündungsbremse als Kapsel,Mastzellen: Alarmzellen im Darm, Histamin und das umstrittene MCAS,Bauchschmerzen und Krämpfe: woher der Schmerz kommt

    • Aktualisiert

      Die Süßstoff-Absätze sagen jetzt auch, was jeder Stoff mit dem Darmmikrobiom macht. Sucralose erreicht den Dickdarm größtenteils unverändert; große Übersichten zu randomisierten Studien finden dort im Mittel keine deutliche Veränderung, einzelne Studien und Tierversuche aber schon. Saccharin ist der Stoff hinter dem ältesten Mikrobiom-Befund (2014). Aspartam galt wegen seiner frühen Zerlegung als unauffällig, veränderte das Mikrobiom in der Studie von 2022 aber trotzdem. Darmbakterien können Acesulfam K abbauen; für Cyclamat fehlen eigene Mikrobiom-Studien. Bei Stevia kommt hinzu, dass Stevia und Rebaudiosid A in Darmbakterien schlafende Bakteriophagen wecken und deren Infektionskraft verändern. Zuckeralkohole sind im Dickdarm Futter für die Bakterien – Erythrit förderte im Darmmodell die Butyrat-Bildung, Sorbit begünstigte in einer Mausarbeit Entzündungssignale.

      Süßstoffe und Zuckeralkohole

    • Aktualisiert

      Das Kapitel zu Süßstoffen stellt jetzt die einzelnen Stoffe vor: Sucralose, Saccharin, Aspartam, Stevia, Acesulfam K, Cyclamat und Neotam sowie die Zuckeralkohole Sorbit, Xylit, Maltit, Isomalt, Laktit, Mannit und Erythrit – jeweils mit E-Nummer, typischen Produkten (Zero-Getränke, Kaugummi, Proteinriegel, Tafelsüße) und der Frage, ob der Stoff den Dickdarm erreicht. Genannt sind auch die Salzformen Natriumcyclamat und Natriumsaccharin, weil sie so auf der Zutatenliste stehen. Dazu kommen ein Hinweis, dass „natürlich gesüßt“ mit Honig oder Agavendicksaft für den Darm kein Fortschritt ist, ein Tipp zur Menge und die WHO-Leitlinie von 2023.

      Süßstoffe und Zuckeralkohole

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